Die allen Menschen noch zu offenbarende stete Gerechtigkeit und Güte des souveränen Gottes steht a priori fest, sodass die Frage nach der Theodizee nicht das „ob“, sondern das „wie“ betrifft.
Obwohl sich Gott am Ende durch einen gerechten Ausgleich der Dinge (Zurechtbringung) selbst rechtfertigen wird, bleibt die Frage nach dem Sinn des zum Vollmaß anwachsenden Bösen und der leidvollen Schöpfung bestehen, was ein ethisches Dilemma Gottes offenbart.
https://youtu.be/0UddNDsYHa0